Gottesdienst

Gemäß dem Evangelischen Gottesdienstbuch besteht der evangelische Gottesdienst aus einer Folge von vier Schritten, in denen wir aus dem Alltag zum Beten, dann zum Hören und Feiern sowie schließlich zurück in einen gesegneten Alltag finden. Wird das Abendmahl nicht gefeiert, sind es drei Schritte. In jedem Fall ist der Rhythmus von Eröffnung, Verkündigung  und Sendung prägend.

Es geht darum, den Alltag hinter sich zu lassen und zum Beten und Hören zu finden.

Für uns ist der Gottesdienst mehr als nur eine Veranstaltung. Die gemeinsame Zeit, in der wir bewusst miteinander bewusst in die Gegenwart Gottes treten, ist die Mitte der Gemeinde. Wir laden Sie herzlich dazu ein!

 

Verlässliche Gottesdienstordnung in der Region

Der Kirchengemeindeverbandsvorstand und die verantwortlichen Gremien haben folgende Gottesdienstordnung beschlossen:

Gottesdienstzeiten:

Wie in den früheren Jahren bieten wir in loser Folge auch Abendgottesdienste an.

Einmal im Monat wird in jeder Gemeinde in die Gottesdienste der Nachbargemeinden eingeladen, so dass an diesem Sonntag kein Gottesdienst in der eigenen Gemeinde stattfindet:

  1. am 1.Sonntag im Monat in der Auferstehungskirche => Einladung in die Michaelskirche und Stadtkirche
  2. am 2.Sonntag im Monat in der Michaelskirche => Einladung in die Auferstehungskirche und Stadtkirche
  3. am 3.Sonntag im Monat in der Stadtkirche => Einladung in die Michaelskirche und Auferstehungskirche

Am 4.und 5. Sonntag feiern wir in allen Kirchen Gottesdienst.

 

In der Kirche Zum Guten Hirten (Elise-Averdieck-Straße/Ecke Lindenstraße) ist jeden Sonntag um 10:30 Uhr Gottesdienst. Genauso im Lutherhaus auf dem Kalandshof. Dort ist der Gottesdienstort um 9:30 Uhr. Der Gottesdienst ist kurz (ca. 30 Minuten), kurzweilig und in leichter Sprache.

In der Kapelle des Diakonissen-Mutterhauses ist jeden Samstag um 18:30 Uhr Vesper und jeden Montag um 8:00 Uhr Mette.

 

Gottesdienst - neue Formen & Konzepte

Der Prediger muss sich einem Kreuzverhör stellen, statt biblischer Lesung wird eine Theaterszene gespielt, der Ablauf wird moderiert, die Kanzel bleibt leer, gepredigt wird am Stehtisch: Einmal im Monat lädt eine Gruppe „von Menschen von 33 bis 63 Jahren" in die Buxtehuder Pauluskirche zu einem „anderen Gottesdienst“ ein. „GoSpecial“ nennt sich dieses Projekt. Angesprochen werden sollen Menschen, denen „die Kirche verstaubt vorkommt“.

„Statt Orgel gibt es Klavier, E-Musik und flotte Chöre. Statt Pastor im Talar gestaltet ein Team von Leuten den ganzen Gottesdienst“, so lädt die Kirchengemeinde Mariendrebber einmal im Vierteljahr ein. Der Gottesdienst trägt den Namen „go(o)d night“. Mariendrebber hält noch ein zweites alternatives Gottesdienstangebot vor: Zwei Mal im Jahr wird ein Filmgottesdienst gefeiert.

Andere Gemeinden feiern die „Thomasmesse“, benannt nach dem zweifelnden Jünger Jesu. Die Gottesdienstbesucher und -besucherinnen sind dabei eingeladen, sich selbst zu beteiligen. Sie haben Zeit für ein stilles Gebet, können sich segnen oder salben lassen, das seelsorgerliche Gespräch suchen, über die Predigt sprechen.

Weit verbreitet sind fernerhin Taizé-Andachten. Sie wollen zur Ruhe kommen lassen. Die Andachten haben meditativen Charakter. Dazu helfen die Gesänge der südfranzösischen Bruderschaft Taizé und Zeiten der Stille.

All diese Gottesdienstformen wollen eine Alternative bieten zum herkömmlichen Gottesdienst. Der wird in den Gemeinden weiterhin gefeiert. So sind die anderen Formen eine Art zweites Programm mit dem Anspruch, auch sogenannte Kirchenferne anzusprechen.

 

„Nähme ich Flügel“ - Gottesdienstprojekt für junge Menschen

Zu „jungen Gottesdiensten“ möchte das Michaeliskloster Hildesheim Kirchengemeinden, Jugendeinrichtungen und Schulen ermutigen.

Unter dem Motto „Nähme ich Flügel“ will man sich gemeinsam auf die Suche nach Möglichkeiten von Sprache, Musik und Medien, Raumgestaltung und Öffentlichkeitsarbeit machen, sowie nach Formen einer Liturgie und einer Verkündigung, die Jugendlichen den Gottesdienst öffnen soll.

Ideen und Kreativität der Jugendlichen sollen eingebracht werden in die Gottesdienste. Man möchte sie entdecken lassen, wie Glaube und Leben, Spiritualität und Alltag zusammenkommen.

Beteiligt an diesem Projekt sind das Landesjugendpfarramt, das Religionspädagogische Institut Loccum und das Schulwerk der Landeskirche.

 

Quelle: www.landeskirche-hannovers.de

 

BILDER (1)
"Beten" war  das Thema des Buxtehuder "Go Special" Gottesdienstes - Bild: Paulusgemeinde Buxtehude
"Beten" war  das Thema des Buxtehuder "Go Special" Gottesdienstes - Bild: Paulusgemeinde Buxtehude
"Beten" war das Thema des Buxtehuder "Go Special" Gottesdienstes - Bild: Paulusgemeinde Buxtehude