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"Wir sehen uns in unserer Familie Kirche immer wieder“

"Wir sehen uns in unserer Familie Kirche immer wieder“

Kirchenkreistag Rotenburg: Superintendentin Susanne Briese hält letzten Ephoralbericht

„Ich bin gerne für Sie Superintendentin gewesen.“ Auf der jüngsten Sitzung des Kirchenkreistags im Gemeindehaus der Rotenburger Stadtkirchengemeinde verabschiedete sich Superintendentin Susanne Briese von den Delegierten aus den 16 Kirchengemeinden. In ihrem Ephoralbericht ging die Theologin auf die Entwicklungen der vergangenen drei Jahre ein, in denen sie im Kirchenkreis Rotenburg Dienst tat.

„Ich blicke zurück auf eine gute Zeit“, bilanzierte Briese und sagte herzlichen Dank für die vielen Begegnungen und Gespräche, die gemeinsamen Beratungen und das große Engagement aller Beteiligten in den Kirchengemeinden des Kirchenkreises Rotenburg. Als besonders geglückt hob sie hervor, dass im Diakonischen Werk Rotenburg alle offenen Stellen inklusive der der Geschäftsführung wieder gut besetzt werden konnten. Die Beratungseinrichtung befindet sich in Trägerschaft des Kirchenkreises. Insbesondere durch Ruhestände waren dort viele Posten neu zu besetzen, beispielsweise die Kirchenkreissozialarbeit und der Jugendmigrationsdienst. Ebenfalls freute sich die Superintendentin, dass im Kirchenkreis Rotenburg im Vergleich zu anderen Kirchenkreisen wenig Wechsel in den Pfarrstellen zu verzeichnen seien. Wichtige Hilfestellungen für die Kirchengemeinden erhofft sie sich durch die neue Stelle des Gebäudemanagers im Kirchenamt Verden und die Stelle der Fundraiserin.

Als letzte Personalie nannte Briese die Stelle der Ehrenamtskoordination, die zur Zeit neu besetzt wird. „In diesem Bereich hat unser Kirchenkreis bereits seit zwölf Jahren ein breites System aufgebaut, das landeskirchenweit Beachtung findet“, sagte sie. Briese hatte mit Ehrenamtlichen daran gearbeitet, das Konzept an veränderte Bedarfe anzupassen.

Ebenfalls als bemerkenswert im Kirchenkreis Rotenburg hob die Superintendentin die Arbeit an den Grundstandards hervor, mit denen sich der Kirchenkreistag inhaltliche Schwerpunkte gesteckt hat. Zu ihnen zählen beispielsweise Kirchenmusik, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen oder Diakonie. „Sie sind nicht nur Papier, sondern werden in den Ausschüssen aktiv angeschaut, um festzustellen, ob, wo und warum es in der Umsetzung vielleicht noch Probleme gibt.“

Weiterhin warf Briese einen Blick zurück auf das Reformationsjubiläum, das sie zusammen mit vielen, meist ehrenamtlichen Aktiven erarbeitet hatte. „Die Angebote waren vielfältig und spannend. Wir hatten zum Ziel, ein Programm zu erstellen, das uns selber Spaß machen würde.“ Besonders freute sie sich auch über die Arbeit im Forum Diakonie, aus dem ein Fachtag Demenz entwickelt wurde. „Das sich daraus der Verein Rotenburger DemenzNetz gegründet hat, ist großartig. Denn da gibt es einen großen Bedarf.“

Die Theologin hatte sich ihren Entschluss, den Kirchenkreis Rotenburg zu verlassen, nicht leicht gemacht. Eine Erkrankung stand im Mittelpunkt ihrer Entscheidung. „Ich habe noch einmal neu und anders über mein eigenes Leben nachgedacht.“ Am Ostermontag, 2. April, findet der Abschiedsgottesdienst um 15 Uhr in der Stadtkirche Rotenburg mit anschließendem Empfang im Gemeindehaus statt, zu dem alle Interessierte eingeladen sind. Anschließend wird Briese als Landespastorin für Ehrenamtliche im Haus Kirchlicher Dienste der Landeskirche Hannovers arbeiten. „Aber das Gute ist, dass wir uns in unserer Familie Kirche immer wiedersehen.“

Hartmut Ladwig, Vorsitzender des Kirchenkreistags, verabschiedet Susanne Briese aus dem Gremium.

DATUM

9. März 2018

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Hartmut Ladwig
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